Wir sind doch alle gleich
by Amelia,Mailin,Leni



First published 2026 by scribbin.com www.scribbin.com Text and illustrations © 2026 Amelia,Mailin,Leni Created with scribbin.com AI-powered storybook creator All rights reserved. Printed and bound by scribbin.com Digital Press

By Amelia,Mailin,Leni
Luna, die weiß-orange getigerte Katze, schlich sich leise aus dem Haus in den großen Garten. Sie streckte ihre Nase stolz in die Luft und dachte: „Katzen sind einfach die Besten!“ Heute wollte sie ein großes Abenteuer erleben und allen zeigen, wie toll sie war.

Plötzlich tauchte ein großer schwarzer Schatten vor ihr auf. Es war Mateo, der Labrador, der laut bellte und mit dem Schwanz wedelte. „Pah!“, rief Mateo, als er Luna sah. „Hunde sind viel besser als Katzen, wir sind stark und mutig!“

Luna machte einen Buckel und fauchte: „Das wollen wir ja sehen! Wer zuerst an der großen Eiche ist, hat gewonnen.“ Mateo lachte und sauste los. Mit seinen schnellen Beinen war der schwarze Hund blitzschnell am Baum und rief: „Erster!“

„Laufen ist einfach“, schnaubte Luna, „aber jetzt sehen wir, wer besser klettern kann!“ Mit einem gewaltigen Satz sprang sie hoch und kletterte flink auf den dicksten Ast der Eiche. Von dort oben schaute sie auf Mateo herab.

Mateo sprang und hüpfte am Baumstamm hoch, aber er rutschte immer wieder ab. Enttäuscht bellte er nach oben, während Luna sich gemütlich putzte. „Siehst du?“, schnurrte sie zufrieden. „Katzen sind die wahren Klettermeister.“

Als Luna wieder unten war, schnupperte Mateo plötzlich ganz aufgeregt. „Ich rieche einen vergrabenen Knochen!“, rief er und buddelte ihn sofort unter einem Busch aus. Luna staunte, denn ihre Katzennase hatte gar nichts gerochen.

Nach all dem Rennen, Klettern und Schnuppern ließen sich die beiden Tiere erschöpft ins weiche Gras fallen. Die Sonne wärmte ihr Fell und sie atmeten schwer. Mateo wedelte freundlich mit dem Schwanz und Luna blinzelte ihm zu.

„Du bist wirklich schnell und hast eine super Nase“, gab Luna zu, und Mateo antwortete: „Und niemand klettert so gut wie du.“ Da erkannten sie, dass jeder von ihnen etwas Besonderes kann. Zufrieden lagen Hund und Katze nebeneinander, denn verschieden sein ist wunderbar.



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